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Frank Schumann
Frank Schumann

An der Netzbach im Sommer

Mit einem Hammer und mit einem Nagel

schlugen wir in den Deckel einer leeren Milchdose,

einer großen Bärenmarkedose,

ein Loch.

Oben, genau in der Mitte.


Den Boden unten

säbelten wir ganz raus.

Dabei verletzten wir uns natürlich manchmal und hatten blutige Finger.

Im Sommer gingen wir mit diesen Dosen in großer Vorfreude an die Netzbach.

Mädchen und Jungs, alle miteinader.


Der Bach war mal tiefer und mal flacher,

mal breiter, mal zickzack un dann wieder schmaler.

Wir krempelten die Hose hoch

und waren mit nackten Füßen in dem strömenden Bach.

Zwischen Steinen und den Felsen krabbelten wir rum,

balancierten über hin und her wackelnde Bretter.


Die größten Steine flogen natürlich

in hohem Bogen durch die Luft,

schlugen volle Pulle in nächster Nähe des Vordermanns in den Bach ein.

Das mußte einfach so sein.


Vor unseren Füßen blubberte es hier und da von unten rauf

und roch so komisch.

Methan, Grubengas aus den Bergwerken !

Geradewegs stieg es aus dem tiefen Boden

und durch die Bach nach oben.

Lauter kleine Bläschen, man konnte sie genau mitzählen.


Wir glaubten

ers wäre unter dem Bachbett, im Erdboden hohl.

Und von unten aus den Grubengängen käme das Gas hochgewandert.

Und das würde eines Tages alles

unter unseren Füßen zsammenstürzen.

Das ist ja auch woanders passiert.


Damals ist aber dort an der Netzubach noch nichts weggesackt.

Die präparierten Milchdosen von zu Hause.

konnten auf diese Art und Weise also dort zum Einsatz kommen.


Wo es in dem Bach hochblubberte

wurde schwups

die gesamte Bärenmarkdose drübergestülpt.

Rasant stieg das Gas durch die Dose nach oben.

Unten der Dosenbodenwar ja rausgesäbelt.


Dann warfen wir das Benzinfeuerzeug an.

Dessen Einstellrädchen wurde

vorhär natürlich auf ganz groß gestellt.

Und dieser Flammenwerfer wurde dann

oben

direkt der Nähe

der vorher rausgeschlagenen Öffnung

in unmittelbare Nähe des dort austretenden

stinkenden Gases gehalten.


Wir hatten ein wenig Schiß, das Ganze würde explodieren .

Es geschah aber nie etwas.

Ein herrliches blaues Gasfämschen flackerter raus.

Man mußte aber alles richtig machen,

sonst hätte es nicht finktioniert.


An der einen langen Kurve der Netzbach

leuchtete es manmchmal

so schön blau.

Am schönsten natürlich im Dunkeln,

als wir dort gezeltet hatten.


Stolz waren wir wie die Könige ,

Mädchen und Jungs,

alle miteinander.

Mit einem Hammer und mit einem Nagel

schlugen wir in den Deckel einer leeren Milchdose,

einer großen Bärenmarkedose,

ein Loch.

Oben, genau in der Mitte.


Den Boden unten

säbelten wir ganz raus.

Dabei verletzten wir uns natürlich manchmal und hatten blutige Finger.

Im Sommer gingen wir mit diesen Dosen in großer Vorfreude an die Netzbach.

Mädchen und Jungs, alle miteinader.


Der Bach war mal tiefer und mal flacher,

mal breiter, mal zickzack un dann wieder schmaler.

Wir krempelten die Hose hoch

und waren mit nackten Füßen in dem strömenden Bach.

Zwischen Steinen und den Felsen krabbelten wir rum,

balancierten über hin und her wackelnde Bretter.


Die größten Steine flogen natürlich

in hohem Bogen durch die Luft,

schlugen volle Pulle in nächster Nähe des Vordermanns in den Bach ein.

Das mußte einfach so sein.


Vor unseren Füßen blubberte es hier und da von unten rauf

und roch so komisch.

Methan, Grubengas aus den Bergwerken !

Geradewegs stieg es aus dem tiefen Boden

und durch die Bach nach oben.

Lauter kleine Bläschen, man konnte sie genau mitzählen.


Wir glaubten

ers wäre unter dem Bachbett, im Erdboden hohl.

Und von unten aus den Grubengängen käme das Gas hochgewandert.

Und das würde eines Tages alles

unter unseren Füßen zsammenstürzen.

Das ist ja auch woanders passiert.


Damals ist aber dort an der Netzubach noch nichts weggesackt.

Die präparierten Milchdosen von zu Hause.

konnten auf diese Art und Weise also dort zum Einsatz kommen.


Wo es in dem Bach hochblubberte

wurde schwups

die gesamte Bärenmarkdose drübergestülpt.

Rasant stieg das Gas durch die Dose nach oben.

Unten der Dosenbodenwar ja rausgesäbelt.


Dann warfen wir das Benzinfeuerzeug an.

Dessen Einstellrädchen wurde

vorhär natürlich auf ganz groß gestellt.

Und dieser Flammenwerfer wurde dann

oben

direkt der Nähe

der vorher rausgeschlagenen Öffnung

in unmittelbare Nähe des dort austretenden

stinkenden Gases gehalten.


Wir hatten ein wenig Schiß, das Ganze würde explodieren .

Es geschah aber nie etwas.

Ein herrliches blaues Gasfämschen flackerter raus.

Man mußte aber alles richtig machen,

sonst hätte es nicht finktioniert.


An der einen langen Kurve der Netzbach

leuchtete es manmchmal

so schön blau.

Am schönsten natürlich im Dunkeln,

als wir dort gezeltet hatten.


Stolz waren wir wie die Könige ,

Mädchen und Jungs,

alle miteinander.

Mit einem Hammer und mit einem Nagel

schlugen wir in den Deckel einer leeren Milchdose,

einer großen Bärenmarkedose,

ein Loch.

Oben, genau in der Mitte.


Den Boden unten

säbelten wir ganz raus.

Dabei verletzten wir uns natürlich manchmal und hatten blutige Finger.

Im Sommer gingen wir mit diesen Dosen in großer Vorfreude an die Netzbach.

Mädchen und Jungs, alle miteinader.


Der Bach war mal tiefer und mal flacher,

mal breiter, mal zickzack un dann wieder schmaler.

Wir krempelten die Hose hoch

und waren mit nackten Füßen in dem strömenden Bach.

Zwischen Steinen und den Felsen krabbelten wir rum,

balancierten über hin und her wackelnde Bretter.


Die größten Steine flogen natürlich

in hohem Bogen durch die Luft,

schlugen volle Pulle in nächster Nähe des Vordermanns in den Bach ein.

Das mußte einfach so sein.


Vor unseren Füßen blubberte es hier und da von unten rauf

und roch so komisch.

Methan, Grubengas aus den Bergwerken !

Geradewegs stieg es aus dem tiefen Boden

und durch die Bach nach oben.

Lauter kleine Bläschen, man konnte sie genau mitzählen.


Wir glaubten

ers wäre unter dem Bachbett, im Erdboden hohl.

Und von unten aus den Grubengängen käme das Gas hochgewandert.

Und das würde eines Tages alles

unter unseren Füßen zsammenstürzen.

Das ist ja auch woanders passiert.


Damals ist aber dort an der Netzubach noch nichts weggesackt.

Die präparierten Milchdosen von zu Hause.

konnten auf diese Art und Weise also dort zum Einsatz kommen.


Wo es in dem Bach hochblubberte

wurde schwups

die gesamte Bärenmarkdose drübergestülpt.

Rasant stieg das Gas durch die Dose nach oben.

Unten der Dosenbodenwar ja rausgesäbelt.


Dann warfen wir das Benzinfeuerzeug an.

Dessen Einstellrädchen wurde

vorhär natürlich auf ganz groß gestellt.

Und dieser Flammenwerfer wurde dann

oben

direkt der Nähe

der vorher rausgeschlagenen Öffnung

in unmittelbare Nähe des dort austretenden

stinkenden Gases gehalten.


Wir hatten ein wenig Schiß, das Ganze würde explodieren .

Es geschah aber nie etwas.

Ein herrliches blaues Gasfämschen flackerter raus.

Man mußte aber alles richtig machen,

sonst hätte es nicht finktioniert.


An der einen langen Kurve der Netzbach

leuchtete es manmchmal

so schön blau.

Am schönsten natürlich im Dunkeln,

als wir dort gezeltet hatten.


Stolz waren wir wie die Könige ,

Mädchen und Jungs,

alle miteinander.

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